Uncommon Opinion: A decompression beer is outdated
Warum „Belohnung“ nach dem Tauchgang manchmal genau das Falsche signalisiert – und wie man’s besser löst.
Dalton hat das Tauchen verändert – ohne vermutlich jemals eine Tauchmaske getragen zu haben. Klingt absurd, aber ohne ihn wäre Tauchen nicht das, was es heute ist. Doch wer war eigentlich dieser Dalton, und was macht ihn für uns so wichtig?
Das Daltonsches Gesetz besagt, dass der Gesamtdruck eines idealen Gasgemisches genau gleich der Summe der Partialdrücke aller einzelnen Gase ist.Der Einfluss von Daltons Gesetz aufs Tauchen Dalton meinte, dass jedes Gas in einer Gasmischung einen fixen Anteil hat, der sich nicht verändert, egal wo du bist. Klingt abstrakt? Machen wir’s einfacher – nehmen wir eine Pizza: Ein Viertel bleibt immer ein Viertel – egal ob es eine Tiefkühlpizza mit 24 cm Durchmesser aus dem Supermarkt ist, deine Lieblingspizza mit 29 cm Durchmesser vom Italiener nebenan oder sogar eine große, Familien Pizza mit 50 cm Durchmesser. Ein Viertel bleibt ein Viertel. Was sich allerdings ändert, ist, wie groß dein Stück tatsächlich ist: Denn ein Viertel Familienpizza ist halt doch ein bisschen mehr als ein Viertel Tiefkühlpizza. Bei Dalton und den Gasen ist es genauso: Der prozentuelle Anteil bleibt gleich, doch je tiefer du tauchst, desto höher wird der Umgebungsdruck – und damit auch der Partialdruck in deinem Atemgas größer. pgesamt=p1+p2+p3+⋯+pn Aber wo liegt jetzt der Anwendungsbereich beim Tauchen? Gute Frage! Dieses Daltonsche Gesetz verwenden wir im Tauchen ständig – selbst, wenn du gar nicht merkst, dass du gerade Dalton benutzt. Es hilft dir nämlich dabei, den Partialdruck der einzelnen Gase im Atemgas zu bestimmen. Und das ist ziemlich wichtig, um sicher und gesund zu tauchen. Zum Beispiel sagt uns Dalton ganz genau: Ab welcher Tiefe wird dein Sauerstoffanteil im Gasgemisch gefährlich? Welches Gasgemisch (Best-Mix) eignet sich optimal für deinen geplanten Tauchgang? Wie tief darfst du mit einem bestimmten Gas maximal tauchen (MOD = Maximum Operating Depth)? Daltons Gesetz ist also nicht nur Theorie, sondern dein praktischer Begleiter im Taucheralltag. Kurz gesagt: Dalton ist dein bester Freund beim Tieftauchen, Nitrox-Tauchen oder Tauchen mit speziellen Gasgemischen. Denn dank ihm kannst du deine Gase perfekt planen – und hast mehr Zeit, um die Pizza nach dem Tauchgang zu genießen. Mit Daltons Diamant sicher tauchen Aber jetzt genug Theorie und Formeln – schauen wir uns die wichtigsten Anwendungsfälle doch mal ganz praktisch an. Denn sind wir ehrlich: Diamonds are a girl’s best friend – und meiner ist eindeutig Daltons Diamant! Der zeigt mir nämlich ganz entspannt, wie Druck (also Tiefe), Gasgemisch und Partialdruck zusammenspielen. Kein kompliziertes Gerechne, kein Rätselraten, sondern klar, einfach und praktisch. So mögen wir das! Ableitung des Daltons Gesetzt – dein neuer Buddy fürs Gasgemisch Damit bestimmst du ganz easy, welchen Partialdruck jedes Gas in deinem Atemgemisch auf einer bestimmten Tiefe hat. Kurz gesagt: dein praktisches Werkzeug, um den Überblick über deine Atemgase zu behalten! ppGas=pGesamt×FGasanteil
Schauen wir uns doch mal theoretisch an, wie sich unsere Einatemluft beim Abtauchen verhält. Denn eins ist klar: Die Größe unseres Partialdruckes verändert sich ganz schön mit der Tiefe! An der Oberfläche ist die Gaszusammensetzung ja noch völlig entspannt und harmlos: Wir haben gemütliche 21 % Sauerstoff, satte 78 % Stickstoff und dann noch ein bisschen Edelgase (ca. 1 %). Alles super, oder?DefintionDie Ableitung von Daltons Gesetz beschreibt allgemein die Beziehung zwischen dem Partialdruck eines Gases, dem Gesamtdruck des Gasgemisches und dem Anteil des jeweiligen Gases daran.
| Tiefe | p [in bar] | ppO2 [in bar] | ppN2 [in bar] |
|---|---|---|---|
| 0 Meter | 1 | 0,21 | 0,78 |
| Tiefe | p [bar] | ppO2 [bar] | ppN2 [bar] |
|---|---|---|---|
| 0 Meter | 1 | 0,21 | 0,78 |
| 10 Meter | 2 | 0,42 | 1,56 |
| 20 Meter | 3 | 0,63 | 2,34 |
| 30 Meter | 4 | 0,84 | 3,12 |
| 40 Meter | 5 | 1,05 | 3,90 |
| 50 Meter | 6 | 1,26 | 4,65 |
| 60 Meter | 7 | 1,47 | 5,46 |
Tauchen ist ein faszinierender Sport, der wahnsinnig viel Spaß macht – aber wir bewegen uns dabei in einer Umgebung,
für die unser Körper nicht wirklich gedacht war. Das bedeutet auch: Es kann gefährlich werden, wenn man nicht weiß, was man tut.
Leider gibt es viel zu viel Halbwissen da draußen. Also bitte: Investiere die Zeit in eine fundierte Tauchausbildung!
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Ein bisschen süß, ein bisschen frech. Küchen-Schlachtfeld garantiert. Aber mhhhh.
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Physik-ish Flugverhalten, Punkte, Zeitlimit – und genug Chaos, dass es Spaß macht.
(Optional fürs UX später) „Ich will lernen“, „ich will runterkommen“, „ich will Tiefe“ – das macht die Vielfalt sofort kohärent.
Manche Inhalte wollen nicht schnell konsumiert werden. Sie brauchen Abstand, ein ruhiges Schriftbild und genug Luft, um wirken zu dürfen.
Gutes Design ist nicht laut. Es erklärt sich nicht ständig selbst. Es gibt Orientierung, ohne zu drängen, und Struktur, ohne einzuengen.
Gerade bei inhaltlich dichten Themen – Technik, Wissen, Tiefe – entsteht Qualität oft dort, wo man etwas weglässt.
Überschriften sind Wegweiser. Sie sollten nicht dekorativ sein, sondern eine klare Funktion erfüllen. Der Leser spürt sehr schnell, ob ein Text geführt oder nur unterbrochen wird.
Eine gute Typohierarchie funktioniert auch dann, wenn man Farben, Effekte und Linien komplett entfernt. Wenn das Layout ohne Schmuck trägt, ist es stark genug.
Begrenzte Zeilenlängen sind kein Selbstzweck. Sie sorgen dafür, dass Gedanken nicht zerfasern und dass Lesen ein körperlich angenehmer Vorgang bleibt.
Dreht man Bild und Text um, ändert sich sofort die Wahrnehmung. Der Blick wird anders geführt, der Einstieg fühlt sich neu an, obwohl der Inhalt vergleichbar bleibt.
Solche Variationen sind leise Werkzeuge, um längere Inhalte lebendig zu halten.
Nicht alles, was erklärt werden kann, muss erklärt werden. Manches darf einfach da sein.
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